Markensprache / Brand Voice
Die wiedererkennbare sprachliche Persönlichkeit einer Marke.
Warum das für euch zählt
Mit KI entstehen Texte schneller, aber oft austauschbar. Eine verbindlich hinterlegte Markensprache sorgt dafür, dass Inhalte nach euch klingen, egal wer oder was sie erstellt. Sie ist damit der wichtigste Hebel für Wiedererkennbarkeit, wenn KI mitschreibt.
Einordnung
Sie beschreibt grundlegende Eigenschaften des Ausdrucks und bleibt über Kanäle hinweg möglichst konsistent, während sich die Tonalität situativ anpassen kann.
Eine Marke formuliert grundsätzlich direkt, sachkundig und ohne übertriebene Werbeversprechen.
Typische Fehler
- Nur Adjektive beschreiben: „Modern, nahbar, kompetent“ hilft weder Menschen noch KI. Es braucht konkrete Regeln und Beispiele.
- Keine Negativbeispiele: Was nicht passt, ist oft aufschlussreicher als das, was passt.
- Nur im Styleguide-PDF: Eine Markensprache, die nicht im Werkzeug oder in der KI hinterlegt ist, wird im Alltag nicht angewendet.
Häufige Fragen
Wie bringe ich KI bei, in unserer Markensprache zu schreiben?
Mit einem hinterlegten Profil aus Regeln, Wortwahl, Beispielen und Negativbeispielen, das bei jeder Texterstellung mitgegeben wird. Wichtig ist, die Ergebnisse regelmäßig zu prüfen und das Profil nachzuschärfen.
Was ist der Unterschied zwischen Markensprache und Tonalität?
Die Markensprache ist das übergeordnete System aus Werten, Wortwahl und Stil. Die Tonalität beschreibt, wie dieser Stil je nach Situation klingt, etwa sachlicher in einer Krisenmeldung als in einem Social-Media-Beitrag.
Wer pflegt die Markensprache?
Meist die Kommunikations- oder Markenverantwortung. Wichtig ist eine feste Zuständigkeit, damit Regeln aktuell bleiben und Fragen beantwortet werden.
