Dennis Gumprich
Dennis Gumprich

Content Operations · KI · Business Case

Praxiswissen zu Content Operations, KI-Qualität und Toolauswahl. Aus Gesprächen mit Marketingteams, nicht aus Anbietermaterial.
Content Operations 2 Min Lesezeit Aktualisiert 10/2026

Content-Audit

Kurz erklärt

Die strukturierte Bewertung vorhandener Inhalte nach festgelegten Kriterien.

Warum das für euch zählt

Ein Content-Audit zeigt, welche Inhalte ihr habt, welche wirken und welche Ressourcen binden, ohne Nutzen zu stiften. Es ist die Grundlage für jeden Relaunch, jede Toolentscheidung und jede Neuausrichtung.

Einordnung

Dabei werden etwa Aktualität, Qualität, Nutzung und strategische Relevanz geprüft, um über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

Praxisbeispiel

Ein veralteter Artikel wird überarbeitet, zwei ähnliche Beiträge werden zusammengeführt.

Typische Fehler

  • Nur zählen, nicht bewerten: Eine Liste aller Seiten ist eine Inventur, noch kein Audit. Erst die Bewertung nach Qualität und Leistung führt zu Entscheidungen.
  • Ohne Kriterien starten: Wer vorab nicht festlegt, wann Inhalte behalten, überarbeitet oder gelöscht werden, diskutiert jede Seite einzeln.
  • Ergebnisse nicht umsetzen: Ein Audit ohne Maßnahmenplan und Verantwortliche bleibt folgenlos.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Content-Inventur und Content-Audit?

Die Inventur erfasst, was vorhanden ist. Das Audit bewertet diese Inhalte nach Qualität, Leistung und strategischer Relevanz und leitet Maßnahmen ab.

Wie oft sollte ein Content-Audit stattfinden?

Umfassend etwa einmal im Jahr oder vor größeren Vorhaben wie einem Relaunch. Für die wichtigsten Seiten lohnt sich eine laufende, kürzere Überprüfung.

Welche Kriterien eignen sich für ein Content-Audit?

Aktualität, fachliche Richtigkeit, Zielgruppenbezug, Leistung wie Aufrufe und Conversions sowie die Übereinstimmung mit Markensprache und Strategie.

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