Content Governance
Die Regeln und Entscheidungsrechte für den Umgang mit Inhalten.
Warum das für euch zählt
Content Governance legt fest, wer was veröffentlichen darf, nach welchen Regeln und in welcher Qualität. Mit wachsender Content-Menge und KI-Einsatz wird sie zur Absicherung für Marke, Recht und Reputation.
Einordnung
Sie legt fest, wer etwas entscheiden darf, welche Standards gelten und wie Ausnahmen behandelt werden.
Produktversprechen dürfen erst nach fachlicher Prüfung veröffentlicht werden.
Typische Fehler
- Regeln ohne Verantwortliche: Ein Leitfaden, den niemand durchsetzt, bleibt wirkungslos.
- Zu viel auf einmal regeln: Umfangreiche Regelwerke werden nicht gelesen. Wenige, klare Regeln mit Beispielen wirken besser.
- KI außen vor lassen: Wer den KI-Einsatz nicht in die Governance aufnimmt, begünstigt Schatten-KI und unklare Verantwortung.
Häufige Fragen
Was gehört in eine Content Governance?
Rollen und Rechte, Freigaberegeln, Qualitäts- und Stilvorgaben, Regeln für den KI-Einsatz sowie der Umgang mit veralteten Inhalten. Wichtig ist, dass alles an einem zentralen Ort dokumentiert ist.
Wer ist für Content Governance verantwortlich?
Meist die Kommunikations- oder Marketingleitung, unterstützt von einer Person, die Regeln pflegt und ihre Einhaltung prüft. Ohne klare Zuständigkeit verwässert Governance schnell.
Wie verhindere ich, dass Governance bremst?
Indem Regeln nach Risiko abgestuft werden: Wenig sensible Inhalte durchlaufen einen schlanken Prozess, rechtlich oder für die Reputation heikle Themen einen strengeren.
