KI-Governance
Die organisatorischen Regeln für Auswahl, Nutzung und Kontrolle von KI.
Warum das für euch zählt
KI-Governance legt fest, wofür KI in eurem Team eingesetzt werden darf, mit welchen Tools und wer für Ergebnisse verantwortlich ist. Laut einer Schweizer Studie von 2026 wird KI in Kommunikationsabteilungen breit genutzt, aber selten strategisch gesteuert. Ohne Governance entstehen Schatten-KI, Datenschutzrisiken und unklare Verantwortung.
Einordnung
Sie umfasst beispielsweise Verantwortlichkeiten, erlaubte Daten, Prüfverfahren und den Umgang mit Fehlern oder Änderungen.
Ein Unternehmen legt fest, welche KI-Anwendungen mit welchen Informationen verwendet werden dürfen.
Typische Fehler
- Verbieten statt regeln: Pauschale Verbote führen dazu, dass Mitarbeitende auf private Tools ausweichen.
- Nur Tools regeln: Governance umfasst auch Prüfpflichten, Kennzeichnung und Verantwortlichkeiten, nicht nur die erlaubte Software.
- Einmal schreiben, nie anpassen: KI-Tools entwickeln sich schnell. Die Richtlinie braucht einen festen Überprüfungsrhythmus.
Häufige Fragen
Was gehört in eine KI-Richtlinie für Marketing und Kommunikation?
Erlaubte Tools und Einsatzzwecke, Regeln für Daten und Vertraulichkeit, Prüf- und Freigabepflichten, Kennzeichnung sowie klare Verantwortlichkeiten. Mit konkreten Beispielen wird sie im Alltag anwendbar.
Wer ist für KI-Governance zuständig?
Meist ein Zusammenspiel aus Fachbereich, IT, Datenschutz und Rechtsabteilung. Für Marketing und Kommunikation sollte es eine verantwortliche Person geben, die Regeln pflegt und Fragen beantwortet.
Bremst KI-Governance die Nutzung?
Gut gemacht beschleunigt sie: Klare Regeln nehmen Unsicherheit und erlauben es, KI dort breit einzusetzen, wo die Risiken gering sind.
