ROI – Return on Investment
Eine Kennzahl für das Verhältnis eines definierten Nettoertrags zu einer Investition.
Warum das für euch zählt
Der ROI zeigt, wie viel eine Investition im Verhältnis zu ihren Kosten bringt. Für eure Toolentscheidung ist er neben der Amortisationsdauer die wichtigste Kennzahl im Gespräch mit Geschäftsführung und Controlling.
Einordnung
Im Business Case müssen Betrachtungszeitraum, Kosten und bewerteter Nutzen zusammenpassen; eingesparte Arbeitszeit ist nicht automatisch eine zahlungswirksame Einsparung.
Vereinfachtes Beispiel mit angenommenen Werten. Nennt immer den Zeitraum, auf den sich der ROI bezieht.
Ein Team bewertet freigewordene Kapazität separat von tatsächlich sinkenden Fremdkosten.
Typische Fehler
- Zeitraum nicht festlegen: Ein ROI ohne Angabe des Betrachtungszeitraums ist nicht vergleichbar.
- Effekte doppelt zählen: Zeitgewinn und Kosteneinsparung dürfen für denselben Effekt nicht zweimal angesetzt werden.
- Nur auf den ROI schauen: Ein hoher ROI mit sehr langer Amortisationsdauer kann bei knappen Budgets trotzdem ungeeignet sein.
Häufige Fragen
Was ist ein guter ROI für Software?
Einen allgemeingültigen Zielwert gibt es nicht. Entscheidend sind der Vergleich mit alternativen Investitionen und die Belastbarkeit der Annahmen.
Wie berechne ich den ROI von Content-Software?
Ihr stellt den Nutzen über einen festen Zeitraum, etwa eingesparte Kosten und frei werdende Kapazität, den Gesamtkosten gegenüber, einschließlich Einführung und interner Aufwände.
Was ist der Unterschied zwischen ROI und Amortisationsdauer?
Der ROI zeigt, wie viel eine Investition insgesamt bringt. Die Amortisationsdauer zeigt, wann sie sich bezahlt gemacht hat. Für eine belastbare Entscheidung braucht ihr beide.
