Lastenheft
Eine Beschreibung der Anforderungen und Rahmenbedingungen aus Sicht des Auftraggebers.
Warum das für euch zählt
Das Lastenheft beschreibt, was eine Lösung aus eurer Sicht leisten muss, bevor ihr mit Anbietern sprecht. Es verhindert, dass Demos die Anforderungen bestimmen, und macht Angebote vergleichbar.
Einordnung
Es hält fest, was erreicht werden soll; die konkrete technische Umsetzung wird typischerweise im Pflichtenheft beschrieben.
Das Lastenheft fordert rollenbasierte Freigaben und die Anbindung an das bestehende CMS.
Typische Fehler
- Funktionen statt Aufgaben beschreiben: Besser beschreiben, welche Aufgabe gelöst werden soll, als welche Funktion gewünscht ist.
- Keine Priorisierung: Ohne Unterscheidung in Muss, Soll und Kann wird jede Anforderung gleich wichtig.
- Ohne Fachbereich schreiben: Die Menschen, die täglich mit der Lösung arbeiten, kennen die eigentlichen Anforderungen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?
Das Lastenheft beschreibt die Anforderungen aus Sicht des Auftraggebers, also was gelöst werden soll. Das Pflichtenheft beschreibt die Umsetzung aus Sicht des Anbieters, also wie es gelöst wird.
Was gehört in ein Lastenheft für Content-Software?
Ausgangslage, Ziele, Nutzergruppen, Abläufe, funktionale und technische Anforderungen, Integrationen, Datenschutz, Mengengerüst sowie die Priorisierung nach Muss, Soll und Kann.
Wie umfangreich sollte ein Lastenheft sein?
So knapp wie möglich, so konkret wie nötig. Entscheidend ist, dass Anbieter verstehen, welche Aufgaben gelöst werden sollen, und ihre Antworten vergleichbar sind.
