Kommunikationscontrolling
Die Steuerung und Bewertung von Kommunikation über Ziele, Kennzahlen und Wirkungsstufen.
Warum das für euch zählt
Kommunikationscontrolling beantwortet die Frage, die jede Geschäftsführung irgendwann stellt: Was bringt unsere Kommunikation? Wer Ziele, Kennzahlen und Wirkung systematisch erfasst, kann Budgets begründen und Prioritäten auf Basis von Fakten setzen.
Einordnung
Es verbindet Planung, Messung und Steuerung, damit Kommunikation ihren Beitrag zu den Organisationszielen belegen kann.
Die Kommunikationsabteilung berichtet quartalsweise nicht nur Reichweiten, sondern auch, wie sich ihre Wahrnehmung bei Bewerberinnen und Bewerbern verändert hat.
Typische Fehler
- Nur Output messen: Reichweiten und Beitragszahlen zeigen Fleiß, nicht Wirkung. Erst mit Outcome und Outflow wird es aussagekräftig.
- Kennzahlen ohne Ziel: Messgrößen ergeben nur Sinn, wenn sie aus konkreten Kommunikationszielen abgeleitet sind.
- Berichte ohne Konsequenz: Ein Reporting, aus dem keine Entscheidungen folgen, kostet nur Zeit.
Häufige Fragen
Welche Kennzahlen gehören ins Kommunikationscontrolling?
Kennzahlen aus allen Wirkungsstufen: Ressourceneinsatz, veröffentlichte Inhalte und Reichweite, Wirkung bei Zielgruppen sowie Beitrag zu den Unternehmenszielen. Wenige gut gewählte Kennzahlen sind besser als viele.
Wie belege ich den Beitrag von Kommunikation zum Geschäftserfolg?
Indem ihr Kommunikationsziele direkt aus Unternehmenszielen ableitet und messbare Zwischenschritte definiert, etwa Anfragen, Bewerbungen oder Reputationswerte. Ein vollständiger Ursachennachweis ist selten möglich, nachvollziehbare Zusammenhänge schon.
Wie starte ich mit Kommunikationscontrolling?
Mit drei bis fünf Kennzahlen zu den wichtigsten Zielen und einem festen Berichtsrhythmus. Erweitern lässt sich das System, sobald es im Alltag genutzt wird.
