Dennis Gumprich
Dennis Gumprich

Content Operations · KI · Business Case

Praxiswissen zu Content Operations, KI-Qualität und Toolauswahl. Aus Gesprächen mit Marketingteams, nicht aus Anbietermaterial.
Content Operations 2 Min Lesezeit Aktualisiert 10/2026

Themenplan

Kurz erklärt

Eine Übersicht der Themen, die ein Unternehmen für bestimmte Zielgruppen und Ziele bearbeiten möchte.

Warum das für euch zählt

Der Themenplan entscheidet, wofür eure Kommunikation steht. Wer Themen vorab nach Priorität festlegt, kann Anfragen begründet ablehnen, Ressourcen gezielt einsetzen und über alle Kanäle konsistent kommunizieren.

Einordnung

Anders als der Redaktionsplan beginnt er beim inhaltlichen Schwerpunkt, nicht beim Veröffentlichungstermin.

Praxisbeispiel

Für das Quartal wird das Thema Energieeffizienz mit mehreren Zielgruppenfragen geplant.

Typische Fehler

  • Alles ist wichtig: Ein Themenplan ohne Prioritäten ist eine Liste. Wenige Kernthemen pro Zeitraum schaffen echte Steuerung.
  • Kanäle statt Themen planen: Wer pro Kanal plant, erzeugt Doppelarbeit. Erst das Thema, dann die Ausspielung.
  • Einmal erstellt, nie geprüft: Ein Themenplan braucht einen festen Rhythmus, in dem Prioritäten überprüft werden.

Häufige Fragen

Wie viele Themen gehören in einen Themenplan?

So wenige wie möglich. Drei bis fünf Kernthemen pro Quartal oder Halbjahr sind für die meisten Teams realistisch, jeweils mit mehreren Unterthemen.

Wer entscheidet über den Themenplan?

Idealerweise ein festes Gremium aus Kommunikationsleitung und Themenverantwortlichen, bei Bedarf mit der Geschäftsleitung. Wichtig ist, dass die Kriterien für die Priorisierung transparent sind.

Wie bewerte ich neue Themenideen?

Mit festen Kriterien wie Strategiebezug, Relevanz für die Zielgruppe, Aktualität und Aufwand. Ein Themenscoring macht Ideen vergleichbar und Entscheidungen nachvollziehbar.

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