Content-Strategie
Die begründete Auswahl, für wen ein Unternehmen welche Inhalte mit welchem Ziel erstellt.
Warum das für euch zählt
Die Content-Strategie beantwortet, warum ihr Inhalte erstellt, für wen und mit welchem Ziel. Ohne sie produziert das Team viel, aber ohne messbaren Beitrag zu den Unternehmenszielen, und jede Anfrage wirkt gleich wichtig.
Einordnung
Sie verbindet Bedürfnisse der Zielgruppe mit Unternehmenszielen und setzt Prioritäten für Themen, Formate und Kanäle.
Ein Softwareanbieter konzentriert sich auf Entscheidungshilfen für Marketingverantwortliche.
Typische Fehler
- Strategie als Dokument im Ordner: Eine Strategie, die im Alltag keine Entscheidungen beeinflusst, existiert nur auf Papier.
- Ziele ohne Messgrößen: Ziele wie „mehr Sichtbarkeit“ lassen sich nicht steuern. Sie brauchen konkrete Kennzahlen.
- Kanäle vor Zielgruppen: Wer mit der Frage nach Kanälen beginnt statt nach den Bedürfnissen der Zielgruppe, verteilt Ressourcen falsch.
Häufige Fragen
Was gehört in eine Content-Strategie?
Ziele, Zielgruppen, Kernthemen, Kanäle, Ressourcen und Messgrößen. Ergänzt wird sie durch Regeln, wie Themen priorisiert und Inhalte geplant werden.
Wie oft sollte die Content-Strategie überprüft werden?
Mindestens einmal im Jahr grundlegend und quartalsweise auf Basis der Kennzahlen. So bleibt sie stabil genug für die Planung und flexibel genug für Veränderungen.
Wie unterscheidet sich Content-Strategie von Content-Marketing?
Die Content-Strategie umfasst alle Inhalte einer Organisation, auch interne und kommunikative. Content-Marketing ist der Teil, der gezielt Kunden gewinnen und binden soll.
