Themenscoring
Eine Methode, Themen anhand einheitlicher Kriterien zu bewerten und zu priorisieren.
Warum das für euch zählt
Themenscoring macht aus Bauchgefühl nachvollziehbare Entscheidungen. Wenn Themen nach festen Kriterien bewertet werden, könnt ihr Anfragen begründet priorisieren oder ablehnen und eure Ressourcen dort einsetzen, wo die Wirkung am größten ist.
Einordnung
Gewichtungen und Skalen helfen beim Vergleich; die Bewertung bleibt von Annahmen und verfügbaren Daten abhängig.
Themen erhalten Punkte für Zielgruppenrelevanz, strategische Bedeutung und Umsetzbarkeit.
Typische Fehler
- Zu viele Kriterien: Mehr als fünf oder sechs Kriterien machen das Scoring aufwendig, aber kaum besser.
- Gleiche Gewichtung für alles: Strategische Relevanz wiegt meist schwerer als der Aufwand. Die Gewichtung sollte das widerspiegeln.
- Score als Automatismus: Der Score unterstützt die Entscheidung, er ersetzt sie nicht. Aktuelle Anlässe brauchen Spielraum.
Häufige Fragen
Welche Kriterien eignen sich für ein Themenscoring?
Häufig genutzt werden Strategiebezug, Relevanz für die Zielgruppe, Aktualität, Reichweitenpotenzial und Aufwand. Wichtig ist, dass jedes Kriterium mit einer klaren Skala bewertet wird.
Wer sollte Themen bewerten?
Am besten mehrere Personen unabhängig voneinander, etwa Themenverantwortliche und Kommunikationsleitung. So werden Einzelmeinungen ausgeglichen.
Wie oft wird gescort?
Neue Themenideen bei Eingang, der gesamte Themenplan in einem festen Rhythmus, etwa monatlich oder quartalsweise.
