- Dennis Gumprich
- Veröffentlicht 31. Oktober 2026
Morgen früh soll die Meldung zur Zusammenlegung zweier Standorte im Intranet stehen, in drei Sprachen, abgestimmt mit der Geschäftsführung. Der Entwurf ist fertig. Eine Kollegin hat ihn vorher in ein KI-Werkzeug kopiert, um den Ton wärmer zu machen. Mit im Text standen die Zahlen aus der Vorstandsvorlage, die erst nächste Woche offiziell sind.
Die Übersetzung für den Standort in Polen kam ebenfalls aus einem KI-Werkzeug. Niemand dort hat sie gelesen. Und am Nachmittag hat der Betriebsrat per Mail gefragt, welches Werkzeug die Kommunikation eigentlich für solche Texte nutzt und was es speichert. Eine Antwort darauf gibt es noch nicht.
Die interne Kommunikation behält die Kontrolle, wenn sie vor dem ersten Prompt drei Dinge festlegt: welche Inhalte in welches freigegebene Werkzeug dürfen, wer jeden Text auf Fakten, Ton und Vertraulichkeit prüft und freigibt, und woran ihr messt, ob ein Kommunikationsanlass sein Ziel erreicht hat. Dazu gehören eine Wissensbasis mit Absenderprofilen und freigegebenen Fakten sowie die frühe Einbindung von Betriebsrat und Datenschutz.
Wie setzt die interne Kommunikation KI ein, ohne die Kontrolle zu verlieren?
Indem ihr KI nicht als Schreibhilfe einzelner Personen behandelt, sondern als Teil eines festen Ablaufs mit Regeln, Rollen und Messung. Die Nutzung ist in der internen Kommunikation längst Alltag. Was fehlt, ist meist der Rahmen: Wer was in welches Werkzeug geben darf, wer den Text verantwortet und ob die Kommunikation am Ende wirkt.
Die Zahlen aus dem Trendmonitor Interne Kommunikation 2026 von SCM und Staffbase zeigen diese Lücke deutlich. Von 431 Befragten aus der internen Kommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen 85,6 Prozent KI bereits in ihrer täglichen Arbeit. Unter den Nutzenden setzen 93,9 Prozent Text-Werkzeuge wie ChatGPT ein und 72,4 Prozent Übersetzungswerkzeuge wie DeepL. Gleichzeitig geben nur 32,8 Prozent an, Mechanismen zu haben, mit denen sie kontrollieren, ob die Ziele der internen Kommunikation erreicht wurden. Die Nutzung ist breit, die Steuerung schmal.
Das Muster ist nicht auf die interne Kommunikation beschränkt. In der CMO Spend Survey 2026 von Gartner sagen 70 Prozent der befragten Marketingleitungen, dass ihre internen Prozesse noch nicht reif genug sind, um KI wirksam einzusetzen und zu skalieren. Den Unterschied macht der Ablauf, nicht das Werkzeug.
Jede Person nutzt ihr eigenes Werkzeug und ihre eigenen Prompts. Was eingegeben wird, entscheidet sie im Moment. Ton und Fakten prüft, wer gerade Zeit hat. Ob der Text gewirkt hat, weiß niemand.
Freigegebene Werkzeuge mit klaren Regeln für vertrauliche Inhalte, eine gemeinsame Wissensbasis mit Absenderprofilen, eine benannte Person für Prüfung und Freigabe und vor jedem wichtigen Anlass ein Ziel, das ihr danach nachprüft.
Wie aus KI-Experimenten im Content-Team allgemein ein Prozess wird, beschreibt KI Content Operations: aus Experimenten ein Prozess. Hier geht es um das, was in der internen Kommunikation anders ist.
Für welche Aufgaben in der internen Kommunikation lohnt sich KI?
Für alle Aufgaben, bei denen ein guter Entwurf, eine Variante oder eine Übersetzung schnell vorliegen soll und ein Mensch das Ergebnis in vertretbarer Zeit prüfen kann. Die Prüftiefe hängt dabei nicht von der Textlänge ab, sondern von den Folgen eines Fehlers. Eine Kantinenmeldung verträgt eine kurze Durchsicht, eine Meldung zur Umstrukturierung nicht.
| Einsatzfall | Was KI gut übernimmt | Was beim Menschen bleibt | Prüftiefe |
|---|---|---|---|
| Intranet-News | Erstentwurf aus Stichpunkten, Überschriften, Teaser, Varianten für App und Newsletter | Fakten, Termine, Ansprechpersonen | Routine bis erhöht |
| Mitarbeitermagazin | Gliederung, Interviewfragen, Rohfassung aus Gesprächsnotizen, Kürzungen | Zitate mit der Person abstimmen, Auswahl der Geschichte, Bildrechte | Erhöht |
| Führungskräfte-Kommunikation | Kernbotschaften, Fragen und Antworten für Teamrunden, Kurzfassungen für den Einstieg | Botschaft, Freigabe durch den Absender, Einordnung für das Team | Erhöht |
| Change-Kommunikation | Fragenkatalog aus Sicht der Belegschaft, Varianten je Zielgruppe, verständliche Sprache | Inhalt, Zeitpunkt, Abstimmung mit Geschäftsführung, Recht und Betriebsrat | Hoch |
| Übersetzung für Standorte | Rohübersetzung, Anwendung eines Glossars | Prüfung durch jemanden mit Sprach- und Ortskenntnis, Ansprache je Land | Erhöht |
| Zusammenfassungen | Kurzfassung langer Dokumente, Richtlinien und freigegebener Präsentationen | Abgleich mit dem Original, keine Zuschreibungen ohne Beleg | Routine bis erhöht |
Besonders lohnend ist die Führungskräfte-Kommunikation. Laut Trendmonitor erhalten Führungskräfte am häufigsten Informationen und Briefings aus der Unternehmenskommunikation (43,3 Prozent) oder greifen auf Leitfäden, Vorlagen und redaktionelle Hilfen zurück (41,5 Prozent). Knapp 18 Prozent der Befragten sagen, ihre Führungskräfte erhalten gar keine Unterstützung. Als größte Hürde bei der Einbindung von Führungskräften nennen fast drei Viertel fehlendes Kommunikationsverständnis, rund 63 Prozent Zeitmangel. Ein KI-gestütztes Briefing-Paket aus Kernbotschaft, erwartbaren Fragen und einem Vorschlag für die Teamrunde spart hier Zeit auf beiden Seiten, sofern es vor der Verteilung freigegeben ist.
Was unterscheidet interne Kommunikation beim KI-Einsatz vom Marketing?
Drei Dinge: Der Absender ist der Arbeitgeber, die Leserinnen und Leser kennen die Wirklichkeit hinter jeder Meldung, und viele Inhalte sind vertraulich, bevor sie veröffentlicht werden. Ein Fehler im Marketing kostet Reichweite. Ein Fehler in der internen Kommunikation kostet Vertrauen, und das lässt sich nicht mit der nächsten Kampagne zurückholen.
Die Belegschaft vergleicht jede Meldung mit dem, was sie im Betrieb erlebt. Ein glatter, austauschbarer Ton fällt deshalb schneller auf. Gleichzeitig ist die interne Kommunikation für viele die wichtigste Quelle: Im Trendmonitor nennen 62,6 Prozent die Geschäftsführung oder die interne Kommunikation als erste Quelle für relevante Informationen im Unternehmen, 14,4 Prozent die direkte Führungskraft und 11,1 Prozent den Flurfunk. Wer diese Rolle behalten will, braucht Texte, die nach Absender klingen und deren Fakten stimmen.
Dazu kommt das Themenprofil. Change- und Transformationsthemen stehen im Trendmonitor 2026 mit 51,5 Prozent erstmals an erster Stelle der Themen, vor Personalthemen mit 49,2 Prozent. Gerade diese Themen sind vor der Bekanntgabe vertraulich und berühren Arbeitsplätze. Deshalb ist die Frage, was in ein KI-Werkzeug darf, hier mindestens so wichtig wie die Qualität des Textes.
Welche Informationen gehören nicht in ein KI-Werkzeug?
Alles, dessen Weitergabe vor der offiziellen Bekanntgabe Schaden anrichten würde, und alles mit Personenbezug, für das euer Werkzeug nicht freigegeben ist. Dazu zählen Personaldaten, Pläne zu Standorten und Stellen vor der Bekanntgabe, Zahlen aus Vorstandsvorlagen und alles, was als Insiderinformation gelten kann. Die einfachste Regel: Jede Vertraulichkeitsstufe bekommt eine Liste freigegebener Werkzeuge, und private Konten stehen auf keiner.
In der Praxis reicht ein Raster mit vier Stufen. Habt ihr bereits eine Klassifizierung für Dokumente, ergänzt sie um eine Spalte: welches KI-Werkzeug für welche Stufe zugelassen ist.
| Stufe | Beispiele aus der internen Kommunikation | Zugelassene KI-Werkzeuge |
|---|---|---|
| Öffentlich | Pressemitteilungen, veröffentlichte Website-Inhalte, Stellenanzeigen | Jedes vom Unternehmen freigegebene Werkzeug |
| Intern | Intranet-Meldungen, Leitfäden, Veranstaltungshinweise | Nur Werkzeuge mit Geschäftsvertrag und Auftragsverarbeitung |
| Vertraulich | Pläne vor der Bekanntgabe, Entwürfe für Change-Meldungen, Ergebnisse vor Veröffentlichung | Nur eine eigens dafür freigegebene Umgebung, Zugriff auf benannte Personen beschränkt |
| Streng vertraulich | Personaldaten, Einzelfälle, mögliche Insiderinformationen, Verhandlungsstände | Keines |
Die Sorge ist verbreitet. In der KI-Studie des Bitkom vom September 2026 nennen Unternehmen, die KI bereits nutzen, die Anforderungen an den Datenschutz mit 66 Prozent als größte Hürde. 45 Prozent fürchten, dass Unternehmensdaten in falsche Hände geraten könnten. Und im Trendmonitor geben 42,4 Prozent derjenigen, die in der internen Kommunikation keine KI nutzen, an, dass ihnen die Verwendung untersagt ist. Ein Verbot ohne freigegebene Alternative verlagert die Nutzung allerdings oft nur in private Konten. Was das kostet, steht in Schatten-IT im Marketing.
Welche Fragen ihr einem Anbieter zu Auftragsverarbeitung, Unterauftragsverarbeitern, Verarbeitungsort und Training stellen solltet, ist ausführlich in DSGVO-konforme Content-Marketing-Software beschrieben. Für die interne Kommunikation ist der wichtigste Zusatz: Klärt nicht nur, ob ein Werkzeug sicher ist, sondern auch, welche Inhalte trotzdem draußen bleiben.
An genau diesen zwei Punkten setzt auch das Risikoprofil für generative KI (NIST AI 600-1) des US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology an. Es empfiehlt transparente Richtlinien zur zulässigen Nutzung (Maßnahmen GV-1.4-002 und GV-3.2-003) und rät, die Prüfung bei der Beschaffung um geistiges Eigentum, Datenschutz und Sicherheit zu erweitern, ausdrücklich auch bei Lösungen mit eingebetteter KI (GV-6.1-009). Fragt deshalb auch bei Intranet, Mitarbeiter-App und Übersetzungsdienst nach, ob dort KI-Funktionen eingebettet sind, und ordnet sie dem Raster der Vertraulichkeitsstufen zu. Einschränkend gilt: Es ist ein freiwilliger Rahmen aus den USA, der weder Betriebsverfassung noch Datenschutzrecht ersetzt.
Wie bleibt die Tonalität glaubwürdig, wenn KI mitschreibt?
Indem ihr für jeden Absender ein eigenes Profil hinterlegt und die KI nicht mit allgemeinen Stilregeln, sondern mit echten Beispielen arbeiten lasst. Die Geschäftsführung klingt anders als die Personalabteilung, und eine Werksleitung anders als die Konzernkommunikation. Ohne diese Unterscheidung schreibt die KI alle Texte im selben freundlich-neutralen Ton, und genau das merkt die Belegschaft.
Ein Absenderprofil umfasst wenige Elemente: wie die Person anspricht, ob sie duzt oder siezt, welche Begriffe sie verwendet und welche nicht, wie lang ihre Sätze sind, und zwei bis drei Texte, die sie selbst geschrieben oder ausdrücklich freigegeben hat. Dazu kommt eine Ausschlussliste mit verbrauchten Floskeln und Begriffen, die in einer laufenden Veränderung missverständlich wirken.
Ghostwriting für Führungskräfte gab es lange vor KI. Neu ist die Menge, und die fällt auf. Vereinbart deshalb, dass der Absender jeden Text selbst liest und mindestens einen Satz in eigenen Worten ergänzt, wenn die Botschaft persönlich ist. Persönliche Anlässe wie ein Abschied, ein Todesfall oder eine schwierige Personalentscheidung gehören nicht in die KI. Wie ihr Tonalität grundsätzlich in eine Wissensbasis überführt, beschreibt Markensprache hinterlegen.
Was müsst ihr mit dem Betriebsrat klären, bevor ein KI-Werkzeug startet?
Zweck, Funktionsweise und vor allem, was das Werkzeug über die Nutzenden protokolliert und ob jemand diese Daten auswerten kann. Nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG hat der Betriebsrat mitzubestimmen bei der Einführung und Anwendung von technischen Einrichtungen, die dazu bestimmt sind, das Verhalten oder die Leistung der Arbeitnehmer zu überwachen. Ob ein konkretes KI-Werkzeug darunter fällt, hängt von seinen Funktionen ab und ist eine Frage für eure Rechtsabteilung.
Unabhängig davon verpflichtet § 90 BetrVG den Arbeitgeber, den Betriebsrat über die Planung von Arbeitsverfahren und Arbeitsabläufen einschließlich des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz rechtzeitig unter Vorlage der erforderlichen Unterlagen zu unterrichten. Die vorgesehenen Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigten sind so rechtzeitig zu beraten, dass Vorschläge und Bedenken des Betriebsrats bei der Planung berücksichtigt werden können. Für die Praxis heißt das: Der Betriebsrat gehört an den Anfang, nicht an das Ende der Einführung.
| Unterlage | Was drinsteht |
|---|---|
| Zweckbeschreibung | Für welche Aufgaben die interne Kommunikation das Werkzeug nutzt und für welche nicht |
| Nutzerkreis | Wer Zugang hat, mit welchen Rollen und Rechten |
| Protokolle | Welche Nutzungsdaten das Werkzeug speichert, wie lange und wer darauf zugreifen kann |
| Auswertungen | Welche Auswertungen über einzelne Personen technisch möglich sind und welche ausgeschlossen werden |
| Inhaltsregeln | Das Raster der Vertraulichkeitsstufen und die zugelassenen Werkzeuge |
| Anbieterunterlagen | Auftragsverarbeitungsvertrag, Unterauftragsverarbeiter, Verarbeitungsort |
Wie ihr IT, Datenschutz und Betriebsrat in eine Toolauswahl einbindet, ohne dass der Pilot wochenlang wartet, steht in IT und Datenschutz früh einbinden.
Was bedeutet Artikel 50 der KI-Verordnung für Intranet und Mitarbeiter-App?
Für Texte weniger, als oft angenommen wird, für Bilder, Stimmen und Videos von echten Personen mehr. Die Offenlegungspflicht für KI-erzeugte Texte nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung betrifft Texte, die veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren, und sie entfällt, wenn ein Mensch den Inhalt geprüft hat und jemand die redaktionelle Verantwortung trägt. Für Deepfakes sieht der Wortlaut eine solche Beschränkung nicht vor.
Die Transparenzpflichten aus Art. 50 gelten seit dem 2. August 2026. Ob eine Meldung im Intranet überhaupt die Öffentlichkeit informiert, ist fraglich, denn sie richtet sich an die Belegschaft. Selbst wenn ihr das bejaht, greift bei einem geprüften Prozess mit benannter Verantwortung in der Regel die redaktionelle Ausnahme. Die menschliche Prüfung ist damit nicht nur Qualitätssicherung, sondern auch rechtlich relevant.
Anders liegt der Fall bei Bild-, Ton- und Videoinhalten, die als Deepfake gelten. Nach Art. 50 Abs. 4 müssen Betreiber offenlegen, dass solche Inhalte künstlich erzeugt oder manipuliert wurden. In der internen Kommunikation betrifft das etwa ein Video, in dem ein Avatar der Geschäftsführerin spricht, oder eine synthetische Stimme eines Vorstands in einem internen Podcast. Die Information muss nach Art. 50 Abs. 5 klar und erkennbar spätestens bei der ersten Wahrnehmung vorliegen. Unabhängig von der Rechtslage empfiehlt sich hier eine Kennzeichnung schon aus Gründen des Vertrauens.
Für die Abwägung jenseits der Pflicht hilft eine weitere Empfehlung aus dem NIST-Profil: Ob und wie ihr KI-Nutzung gegenüber Endnutzern offenlegt, soll sich nach Ziel, Kontext, Risiko und Zielgruppe richten (Maßnahme MP-5.1-003), nicht nach einer Pauschalregel. Für die interne Kommunikation ist die Zielgruppe die Belegschaft, und das Risiko liegt vor allem im Vertrauen. Haltet das Ergebnis dieser Abwägung deshalb einmal schriftlich fest, statt es bei jeder Meldung neu zu entscheiden.
Anbieter von KI-Systemen müssen erzeugte Inhalte zusätzlich maschinenlesbar markieren, für Systeme, die vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, mit Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026. Das ist eine Frage an eure Werkzeuganbieter, keine Pflicht der internen Kommunikation. Wie ihr insgesamt zu einer eigenen Kennzeichnungspraxis kommt, steht in KI-Kennzeichnung: wie ihr zu einer belastbaren Praxis kommt.
Wie sieht ein steuerbarer KI-Prozess in der internen Kommunikation aus?
Wie ein Redaktionsprozess mit fünf Schritten, in dem die KI an zwei Stellen arbeitet und jeder Schritt eine verantwortliche Rolle hat. Die KI erstellt Entwürfe und Übersetzungen. Ziel, Prüfung, Freigabe und Messung bleiben bei Menschen. Entscheidend ist, dass der Ablauf für jeden Anlass gleich ist und nicht von der Person abhängt, die gerade am Text sitzt.
- Schritt 1Ziel und Vertraulichkeit festlegenFür jeden wichtigen Anlass: Was sollen die Beschäftigten danach wissen, verstehen oder tun? Welche Zielgruppe, welche Zielgröße, welche Vertraulichkeitsstufe? Daraus folgt, welches Werkzeug verwendet werden darf.
- Schritt 2Entwurf mit WissensbasisDie KI arbeitet mit dem passenden Absenderprofil, dem Glossar und den freigegebenen Fakten, nicht mit dem, was jemand gerade in den Chat kopiert.
- Schritt 3Prüfen und freigebenEine benannte Person prüft Fakten, Ton und Vertraulichkeit. Der Fachbereich bestätigt den Inhalt, der Absender gibt frei. Bei hoher Prüftiefe kommen Recht oder Personalabteilung dazu.
- Schritt 4Übersetzen und ausspielenRohübersetzung mit Glossar, Prüfung durch eine Person am Standort, danach Ausspielung in Intranet, App, Newsletter oder Aushang.
- Schritt 5Messen und nachschärfenZielgröße nach dem festgelegten Zeitraum prüfen. Was die Prüfung in Schritt 3 korrigieren musste, fließt in die Wissensbasis zurück.
Die Rollen dahinter gibt es meist schon. Neu ist, dass sie für den KI-Einsatz ausdrücklich benannt werden.
| Rolle | Verantwortung | Bezug zur KI |
|---|---|---|
| Redaktion interne Kommunikation | Ziel, Entwurf, Prüfung, Koordination | Pflegt Wissensbasis und Absenderprofile, wählt das Werkzeug je Vertraulichkeitsstufe |
| Absender | Freigabe der Botschaft | Liest jeden Text vor Versand, ergänzt Persönliches selbst |
| Fachbereich | Richtigkeit der Inhalte | Bestätigt Fakten, die die KI aus Unterlagen übernommen hat |
| Ansprechperson am Standort | Sprache und Ortsbezug | Prüft KI-Übersetzungen, meldet Glossarbegriffe |
| Betriebsrat, Datenschutz, IT | Rahmen für Werkzeug und Daten | Einmal bei Einführung und bei Änderungen, nicht bei jedem Text |
Wer Rollen und Freigaben in einem Content-Team grundsätzlich ordnen will, findet die Grundlagen in Wer macht was im Content-Team. Warum Freigaben in vielen Unternehmen drei Wochen dauern und wie ihr diese Zeit halbiert, steht in Freigabeprozesse verkürzen. Für die interne Kommunikation ist eine Regel besonders wirksam: eine Person gibt frei, zu einem festen Termin, statt dass ein Text parallel an fünf Postfächer geht.
Was gehört in die Wissensbasis der internen Kommunikation?
Alles, was die KI braucht, um so zu schreiben, wie euer Unternehmen intern spricht, und was sie nicht erraten darf. Das sind Absenderprofile, ein Glossar mit internen Begriffen und Abkürzungen, freigegebene Fakten zu Organisation und Standorten, Sprachregelungen für laufende Veränderungen und Regeln für die Ansprache je Land. Ohne diese Basis erfindet die KI plausible Details, und die Prüfung wird zur Fehlersuche.
- Absenderprofile. Ein Profil je regelmäßigem Absender mit Ansprache, Satzlänge, typischen Formulierungen, Ausschlüssen und zwei bis drei Beispieltexten.
- Glossar. Interne Namen von Bereichen, Programmen und Werkzeugen, Abkürzungen und ihre Auflösung, Begriffe, die nicht übersetzt werden sollen.
- Freigegebene Fakten. Standorte, Beschäftigtenzahlen, Organigramm mit Stand, wiederkehrende Termine. Jeweils mit Datum und zuständiger Person für die Aktualisierung.
- Sprachregelungen. Für laufende Veränderungsprojekte: was bereits kommuniziert ist, welche Formulierungen abgestimmt sind und was noch nicht gesagt werden darf.
- Länderregeln. Du oder Sie je Land und Sprache, Datumsformate, Feiertage, Besonderheiten der Ansprache.
- Gute Beispiele. Meldungen, die gut angekommen sind, mit einem Satz, warum.
Wie ihr eine Wissensbasis für KI allgemein aufbaut und aktuell haltet, beschreibt Wissensbasis aufbauen. Für Übersetzungen sind Glossar und Länderregeln der wichtigste Teil. Wie ihr KI-Übersetzung mit muttersprachlicher Prüfung verbindet, steht in Marketinginhalte für andere Märkte. Die dort beschriebenen Prinzipien gelten für Standorte genauso wie für Märkte.
Damit die Wissensbasis nicht veraltet, braucht sie eine Person, die sie pflegt. Fragt nach jeder Korrektur in Schritt 3, ob eine bessere Vorgabe den Fehler verhindert hätte, und ergänzt sie. So wird die Prüfung mit der Zeit kürzer statt länger.
Woran messt ihr, ob KI-gestützte interne Kommunikation ihr Ziel erreicht?
An dem Ziel, das ihr vor dem Anlass festgelegt habt, und nicht nur an Reichweite. Wurde eine Meldung gelesen, ist das die Voraussetzung. Ob die Beschäftigten den Inhalt verstanden haben und sich entsprechend verhalten, ist das Ergebnis. KI verändert diese Messung nicht grundsätzlich, sie kann aber die Zeit freisetzen, die für die Messung bisher fehlt.
Der Trendmonitor zeigt, wo die Lücke liegt. Von denjenigen, die keine Mechanismen zur Kontrolle der Ziele haben, nennen 49,4 Prozent fehlende Kapazitäten als Grund. Wer misst, misst vor allem Engagement und Beteiligung (77,2 Prozent) und die Stimmung der Beschäftigten (47,5 Prozent). Das Verständnis von Inhalten erfassen 20,8 Prozent, eine Verhaltensänderung 14,9 Prozent. Gerade bei Change-Themen ist aber genau das die Frage, die die Geschäftsführung stellt.
| Ziel | Kennzahl | Wie ihr sie erhebt |
|---|---|---|
| Erreichen | Reichweite und Öffnungen je Standort und Gruppe | Statistik aus Intranet, App oder Newsletter |
| Verstehen | Anteil richtiger Antworten auf zwei Fragen zum Inhalt, Art der Rückfragen | Kurze Abfrage unter der Meldung, Auswertung von Kommentaren und Q&A |
| Einstellung | Veränderung gegenüber dem Vorwert | Kurzer Puls mit denselben Fragen vor und nach dem Anlass |
| Handeln | Anmeldungen, Nutzung, Umsetzung | Daten aus dem Fachbereich, etwa Anmeldungen zu einer Schulung |
Ein Rechenbeispiel zeigt, warum sich das lohnt. Angenommen, euer Team veröffentlicht 20 Meldungen im Monat und spart mit dem Prozess je Meldung 1,5 Stunden. Das sind 30 Stunden im Monat oder 360 Stunden im Jahr. Wenn ihr ein Viertel davon fest für die Messung einplant, stehen 90 Stunden im Jahr zur Verfügung, rund 7,5 Stunden im Monat. Das reicht für eine kurze Abfrage zu jedem wichtigen Anlass und einen Bericht pro Quartal. Mit euren eigenen Zahlen rechnet ihr das im ROI-Rechner nach.
Neben der Wirkung lohnt ein Blick auf den Betrieb selbst: wie lange ein Text von der Idee bis zur Freigabe braucht, wie oft er zurückgeht und wie lange Übersetzungen dauern. Welche Kennzahlen dafür taugen, steht in Content-Produktion messbar machen. Wie ihr die Wirkung von Kommunikation gegenüber der Geschäftsführung belegt, beschreibt Content-Wirkung belegen.
Fünf Fehler beim KI-Einsatz in der internen Kommunikation
- Verbieten ohne AlternativeEin Verbot ohne freigegebenes Werkzeug verlagert die Nutzung in private Konten. Dort habt ihr weder Vertrag noch Überblick.
- Vertrauliches zur Formulierungshilfe kopierenDer häufigste Weg, wie Pläne vor der Bekanntgabe in fremde Systeme geraten. Das Raster der Vertraulichkeitsstufen gehört deshalb in jede Einweisung.
- Einen Ton für alle AbsenderOhne Absenderprofile klingt die Geschäftsführung wie die Personalabteilung. Die Belegschaft merkt das schneller als jede Leserschaft draußen.
- Übersetzungen ungeprüft ausspielenEine falsche Ansprache oder ein falsch übersetzter Fachbegriff wirkt am Standort wie Gleichgültigkeit der Zentrale. Eine kurze Prüfung vor Ort verhindert das.
- Den Betriebsrat erst bei Problemen informierenWer erst reagiert, wenn eine Frage kommt, steht unter Rechtfertigungsdruck. Wer früh Unterlagen vorlegt, gestaltet den Rahmen mit.
In eigener Sache
Ich arbeite für contentbird, einen Anbieter von Content-Software mit KI-Funktionen. Einen Teil des hier beschriebenen Prozesses kann eine Content-Plattform abbilden, etwa Workflows mit Prüf- und Freigabeaufgaben je Status, hinterlegte KI-Persönlichkeiten für unterschiedliche Absender und eine DeepL-Übersetzung am Content. Das gilt für andere Plattformen ähnlich. Regeln zur Vertraulichkeit, die Abstimmung mit dem Betriebsrat und die Messung der Wirkung nimmt euch kein Werkzeug ab.
Selbstcheck: Wie steuerbar ist euer KI-Einsatz in der internen Kommunikation?
Setzt Haken bei allem, was auf euch zutrifft.
kurze Einordnung zu unserem KI-Einsatz in der internen Kommunikation:
Wir nutzen KI bereits für Entwürfe, Übersetzungen und Zusammenfassungen. Was fehlt, ist ein fester Rahmen: welche Inhalte in welches Werkzeug dürfen, wer jeden Text prüft und freigibt und woran wir messen, ob eine Meldung ihr Ziel erreicht. Ohne diesen Rahmen hängen Qualität und Vertraulichkeit an einzelnen Personen.
Vorschlag: Wir legen ein Raster mit vier Vertraulichkeitsstufen und zugelassenen Werkzeugen fest, legen Betriebsrat und Datenschutz die Unterlagen zu unserem Werkzeug vor, hinterlegen Profile für unsere regelmäßigen Absender und benennen für jeden Text eine prüfende Person.
Für die nächsten drei wichtigen Anlässe definieren wir vorher ein Ziel und messen nach. Den Aufwand dafür decken wir aus der Zeit, die KI uns beim Schreiben spart.
Fazit: Die KI schreibt mit, die Verantwortung bleibt in der Kommunikation
KI ist in der internen Kommunikation angekommen, bei Entwürfen, Übersetzungen und Zusammenfassungen. Damit daraus kein Risiko für Vertraulichkeit und Vertrauen wird, braucht es keinen großen Umbau, sondern wenige klare Festlegungen: ein Raster, welche Inhalte in welches Werkzeug dürfen, Absenderprofile in einer gepflegten Wissensbasis, eine benannte Person für Prüfung und Freigabe und die frühe Einbindung von Betriebsrat und Datenschutz.
Der größte Hebel liegt am Ende des Prozesses. Wenn ein Teil der Zeit, die KI beim Schreiben spart, in die Messung fließt, kann die interne Kommunikation zeigen, was sie bewirkt. Das ist die Frage, die bisher meist offenbleibt, und die Antwort darauf stärkt eure Position im Unternehmen mehr als jeder schneller geschriebene Text.
Häufige Fragen
Dürfen wir Copilot oder ChatGPT für interne Texte nutzen?
Das hängt davon ab, welche Version euer Unternehmen freigegeben hat und unter welchem Vertrag. Geschäftstarife mit Auftragsverarbeitung sind etwas anderes als private Konten. Prüft außerdem, für welche Vertraulichkeitsstufe das Werkzeug zugelassen ist. Was ein freigegebener Copilot für Kommunikationsteams leistet und wo seine Grenzen liegen, steht in Copilot ist freigegeben. Reicht das fürs Marketing?
Muss der Betriebsrat jedem KI-gestützten Text zustimmen?
Nach dem Wortlaut von § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG geht es um die Einführung und Anwendung technischer Einrichtungen, nicht um den Inhalt einzelner Texte. Ob und in welcher Form euer Werkzeug mitbestimmungspflichtig ist, klärt eure Rechtsabteilung. Für den Alltag ist eine Vereinbarung zum Werkzeug sinnvoller als eine Abstimmung je Text.
Dürfen Führungskräfte KI-Texte unter ihrem Namen verschicken?
Ja, wenn sie den Text gelesen haben und inhaltlich dahinterstehen. Ghostwriting ist in der Unternehmenskommunikation üblich. Bei persönlichen Anlässen wie Abschieden, Trauerfällen oder schwierigen Personalentscheidungen sollte der Text von der Person selbst kommen. Für Video- oder Audioinhalte mit künstlich erzeugtem Bild oder künstlich erzeugter Stimme einer echten Person prüft die Offenlegungspflicht für Deepfakes nach Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung.
Dürfen wir Mitschnitte von Betriebsversammlungen oder Townhalls mit KI zusammenfassen?
Hier ist Vorsicht geboten. Mitschnitte enthalten personenbezogene Daten und Wortbeiträge einzelner Beschäftigter. Klärt vorher mit Datenschutz und Betriebsrat, ob und wie aufgezeichnet werden darf und welches Werkzeug zugelassen ist. Prüft jede Zusammenfassung gegen das Original, vor allem wenn Aussagen Personen zugeschrieben werden.
Wo verliert euer Content-Prozess heute Zeit?
In 30 Minuten schauen wir gemeinsam darauf, wo euch heute unnötige Abstimmungen, manuelle Aufgaben, Toolwechsel oder wiederkehrende Content-Arbeit Zeit kosten.
Für die interne Kommunikation gehen wir einen typischen Anlass wie eine Change-Meldung von der Idee bis zur Messung durch und markieren, wo ihr Regeln, Rollen oder eine Wissensbasis braucht, damit KI euch Zeit spart, ohne Vertraulichkeit und Ton zu gefährden.
Content-Prozess in 30 Minuten analysieren Kostenfrei. Du nimmst konkrete Ansatzpunkte mit, die ihr intern direkt weiterverwenden könnt.
Dennis Gumprich
Dennis begleitet Marketing- und Kommunikationsteams bei der Frage, wie generative KI in bestehende Content-Prozesse passt, ohne Qualität, Markensprache und Freigaben zu untergraben. Schwerpunkte: Content Operations, AI Governance und Toolauswahl in Mittelstand und Konzern.
Transparenzhinweis: Dennis arbeitet für contentbird, einen Anbieter von KI-gestützter Content-Software. Produkterwähnungen sind im Beitrag gekennzeichnet. Mehr über Dennis · LinkedIn
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Quellen
- SCM School for Communication and Management und Staffbase: Trendmonitor Interne Kommunikation 2026, Studie, 431 Fach- und Führungskräfte der internen Kommunikation in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Erhebung Juni bis Juli 2025: KI-Nutzung, eingesetzte Werkzeuge, Erfolgskontrolle, Themen und Führungskräfte-Kommunikation. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Gartner: 2026 CMO Spend Survey, Pressemitteilung vom 11. Mai 2026, 401 Marketingleitungen in Nordamerika, Großbritannien und Europa, Erhebung Januar bis März 2026. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Bitkom: Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI, Presseinformation vom 14. September 2026, 603 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland, repräsentativ, telefonische Befragung durch Bitkom Research. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Bundesministerium der Justiz: § 87 Betriebsverfassungsgesetz, Mitbestimmungsrechte, insbesondere Abs. 1 Nr. 6. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Bundesministerium der Justiz: § 90 Betriebsverfassungsgesetz, Unterrichtungs- und Beratungsrechte, insbesondere Abs. 1 Nr. 3 zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Abs. 2. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Europäische Kommission, AI Act Service Desk: Article 50: Transparency obligations for providers and deployers of certain AI systems, Wortlaut der Verordnung (EU) 2024/1689 in der konsolidierten Fassung vom 27. Juli 2026 einschließlich der Änderungen durch die Verordnung (EU) 2026/1744. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- Europäische Kommission: Commission publishes guidelines on transparency obligations for providers and deployers of certain AI systems, Mitteilung vom 20. Juli 2026, Geltung der Transparenzpflichten ab dem 2. August 2026. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
- National Institute of Standards and Technology (NIST): Artificial Intelligence Risk Management Framework: Generative Artificial Intelligence Profile (NIST AI 600-1), 26. Juli 2024, Chloe Autio, Reva Schwartz, Jesse Dunietz u. a., Begleitprofil zum freiwilligen AI RMF 1.0: Maßnahmen GV-1.4-002 und GV-3.2-003 (transparente Richtlinien zur zulässigen Nutzung), GV-6.1-009 (Due Diligence bei der Beschaffung um geistiges Eigentum, Datenschutz und Sicherheit erweitern, auch für Lösungen mit eingebetteter KI) und MP-5.1-003 (Offenlegung der KI-Nutzung nach Ziel, Kontext, Risiko und Zielgruppe abwägen). Freiwilliger Rahmen aus den USA. Abgerufen am 31. Oktober 2026.
Entstehung dieses Beitrags
Dieser Beitrag ist unter Einsatz von KI entstanden. Struktur, Recherche und Formulierungsentwürfe wurden KI-gestützt erarbeitet. Fachliche Einordnung, Prüfung der Aussagen und die finale Fassung liegen bei Dennis Gumprich.
Zur Belastbarkeit der Aussagen
Belegt sind die Studienzahlen aus dem Trendmonitor Interne Kommunikation 2026, der Gartner CMO Spend Survey 2026 und der Bitkom-Befragung vom September 2026 sowie der Wortlaut von § 87 und § 90 BetrVG und Art. 50 der KI-Verordnung, außerdem die Empfehlungen zu Nutzungsrichtlinien, Beschaffungsprüfung und Abwägung der Offenlegung aus NIST AI 600-1 (freiwilliger Rahmen aus den USA). Die Einordnung der Einsatzfälle nach Prüftiefe, das Raster der Vertraulichkeitsstufen, die Liste der Unterlagen für Betriebsrat und Datenschutz, der Prozess in fünf Schritten, die Rollenverteilung und die Zuordnung von Zielen zu Kennzahlen sind Arbeitsmodelle aus der Beratungspraxis, keine erhobenen Messwerte. Die Zeitersparnis von 1,5 Stunden je Meldung und die daraus abgeleiteten Stunden sind ein Rechenbeispiel. Die Studie des Trendmonitors wurde im Sommer 2025 erhoben. Die Ausführungen zu Betriebsverfassung und KI-Verordnung sind vereinfacht und ersetzen keine Rechtsberatung. Rechts- und Datenstand 31. Oktober 2026.
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