- Dennis Gumprich
- Veröffentlicht 7. November 2026
Der Google AI Mode, auf Deutsch KI-Modus, ist ein eigener Bereich der Google-Suche, in dem eine KI auf Basis von Gemini ausführliche Antworten mit Quellenlinks erstellt und Folgefragen erlaubt. Dazu zerlegt das System eine Frage in viele Teilsuchen und führt die Ergebnisse zusammen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der AI Mode seit dem 8. Oktober 2025 verfügbar. Google sagt, dass für die Sichtbarkeit keine besonderen Optimierungen nötig sind: Indexierung, Snippet-Freigabe und hilfreiche, eigenständige Inhalte reichen. Studien zeigen jedoch deutlich weniger Klicks, wenn KI-Antworten erscheinen. Unternehmen sollten deshalb Sichtbarkeit in KI-Antworten neben Klicks messen und Inhalte mit eigener Expertise und klaren Antworten stärken.
Was ist der Google AI Mode?
Der AI Mode ist ein Suchmodus, in dem Google Anfragen mit generativer KI beantwortet. Er ist für Fragen gedacht, bei denen Nutzer etwas erkunden, abwägen oder vergleichen wollen. Die Antwort ist ausführlich, enthält Links zu Websites und lässt sich mit Folgefragen vertiefen.
Google hat den AI Mode im März 2025 als Experiment in den USA vorgestellt. Seitdem ist er schrittweise zu einem festen Bestandteil der Suche geworden. Laut Google nutzen ihn inzwischen mehr als eine Milliarde Menschen im Monat, und Standardmodell ist seit Mai 2026 Gemini 3.5 Flash (Google, I/O 2026).
Wichtig für die Einordnung: Der AI Mode ersetzt die klassische Suche nicht. Er ergänzt sie als eigener Bereich, den Nutzer bewusst aufrufen oder aus einer KI-Übersicht heraus betreten. Google beschreibt den Unterschied in seiner Dokumentation AI features and your website so: AI Overviews fassen ein Thema innerhalb der Ergebnisliste zusammen, der AI Mode bietet eine ausführliche, dialogorientierte Antwort für komplexere Fragen.
Wie sieht der AI Mode aus, und wie ruft man ihn auf?
Der AI Mode erscheint als eigener Reiter „KI-Modus“ auf der Ergebnisseite, als Kachel in der Google-App und direkt über google.com/ai. Die Antwort ist ein ausführlicher Text mit Absätzen, Listen oder Tabellen, daneben stehen die Quellen. Darunter können Nutzer Folgefragen stellen.
Laut der Google-Hilfe zum AI Mode gibt es mehrere Einstiege:
- Reiter auf der Ergebnisseite: Nach einer normalen Suche führt der Reiter „KI-Modus“ in den Dialog.
- Google-App: Auf Android und iOS gibt es eine eigene Kachel für den KI-Modus.
- Direktaufruf: Über google.com/ai startet der Modus ohne Umweg.
- Aus einer KI-Übersicht: Seit Mai 2026 führt eine AI Overview direkt in den Folgedialog im AI Mode.
Eingeben lässt sich nicht nur Text. Nutzer können sprechen, ein Foto aufnehmen oder hochladen. Mit Search Live, seit März 2026 auch in Deutschland verfügbar, ist zusätzlich ein Gespräch in Echtzeit mit Sprache und Kamera möglich (Google, März 2026). Das offizielle Werbevideo zeigt, wie Google sich die Nutzung vorstellt:
Wie funktioniert der AI Mode?
Der AI Mode nutzt ein Verfahren, das Google Query-Fan-out nennt: Die Frage wird in viele verwandte Teilsuchen zerlegt, die gleichzeitig über verschiedene Unterthemen und Datenquellen laufen. Ein Gemini-Modell führt die Ergebnisse zu einer Antwort zusammen und verlinkt die Quellen.
Google beschreibt das Vorgehen beim Start so: Das System führt mehrere verwandte Suchen gleichzeitig durch, über Unterthemen und verschiedene Datenquellen hinweg, und bündelt die Ergebnisse (Google, März 2025). Als Datenquellen nennt Google Webinhalte, den Knowledge Graph, Echtzeitinformationen und Shoppingdaten. Laut Search Central führt der Fan-out dazu, dass Antworten auf eine breitere Auswahl an Websites verlinken als eine klassische Ergebnisliste.
Für Unternehmen hat das eine wichtige Folge: Eine Seite muss nicht für die ursprüngliche Frage ranken, um zitiert zu werden. Sie kann über eine der Teilsuchen in die Antwort gelangen. Umgekehrt garantiert ein gutes Ranking für die Hauptfrage keine Nennung. Google Search Central erklärt das Prinzip in einem kurzen Video:
Seit April 2025 ist der AI Mode zudem multimodal. Bei einer Bildanfrage erkennt Google Lens die einzelnen Objekte, Gemini erfasst die gesamte Szene, und der Fan-out stellt Fragen sowohl zum ganzen Bild als auch zu einzelnen Objekten (Google, April 2025). Für Hersteller und Händler bedeutet das: Auch Produktfotos, Bildbeschriftungen und Alt-Texte werden zu einem Einstieg in die Antwort.
Was ist der Unterschied zwischen AI Mode und AI Overviews?
AI Overviews sind KI-Zusammenfassungen oberhalb der normalen Ergebnisse und erscheinen nur bei bestimmten Anfragen. Der AI Mode ist ein eigener Bereich für einen Dialog mit ausführlichen Antworten und Folgefragen. Beide nutzen ähnliche Technik, zitieren aber häufig unterschiedliche Quellen.
| Merkmal | AI Overviews | AI Mode |
|---|---|---|
| Ort | Oberhalb der normalen Ergebnisse | Eigener Reiter oder eigene Seite |
| Auslösung | Automatisch, wenn das System einen Mehrwert sieht | Bewusst durch Nutzer oder aus einer AI Overview heraus |
| Antwort | Kompakte Zusammenfassung | Ausführliche Antwort, oft mit Tabellen und Listen |
| Folgefragen | Nur durch Wechsel in den AI Mode | Ja, als fortlaufender Dialog |
| Genannte Marken | Im Schnitt 1,3 je Antwort | Im Schnitt 3,3 je Antwort |
Eine Auswertung von Ahrefs mit mehreren Hunderttausend Suchanfragen aus den USA zeigt, wie unterschiedlich die beiden Oberflächen zitieren: Nur 13,7 Prozent der zitierten Adressen stimmen überein, obwohl die Antworten inhaltlich zu rund 86 Prozent ähnlich sind. Der AI Mode nennt zudem deutlich mehr Marken und Personen (Ahrefs, Dezember 2025). Die Studie bezieht sich auf einen Monat und den US-Markt, zeigt aber eine klare Richtung: Wer in AI Overviews auftaucht, ist nicht automatisch im AI Mode sichtbar und umgekehrt. Was Inhalte für beide zitierfähig macht, beschreibt der Beitrag Sichtbar in ChatGPT, Perplexity und AI Overviews.
Seit wann gibt es den AI Mode in Deutschland?
Seit dem 8. Oktober 2025. An diesem Tag startete der KI-Modus in Deutschland, Österreich und der Schweiz, zusammen mit 36 weiteren Sprachen und über 40 weiteren Ländern. In der Schweiz ist er auf Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 5. März 2025 | Vorstellung als Experiment in den USA (Google) |
| 7. April 2025 | Bildsuche mit Lens im AI Mode (Google) |
| 20. Mai 2025 | Freigabe für alle Nutzer in den USA (Engadget) |
| 8. Oktober 2025 | Start in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Google) |
| 26. März 2026 | Search Live mit Sprache und Kamera auch in DACH (Google) |
| 20. Mai 2026 | Gemini 3.5 Flash als Standardmodell, Verbindung von AI Overviews und AI Mode (Google) |
| 31. August 2026 | Bericht für generative KI und Ausschlussoption in der Search Console für alle Websites (Google) |
| 28. Oktober 2026 | Anzeigen im AI Mode in weiteren Märkten, nicht in DACH (Google) |
Einige Funktionen sind bisher nur in den USA oder nur für Abonnenten verfügbar, etwa Agenten, die im Auftrag von Nutzern buchen oder einkaufen. Google erweitert den Funktionsumfang laufend. Prüft deshalb vor Entscheidungen, welche Funktionen in euren Märkten tatsächlich aktiv sind.
Was bedeutet der AI Mode für Klicks und Traffic?
Weniger Klicks pro Suche, aber neue Sichtbarkeit in Antworten. Studien zeigen, dass Nutzer seltener auf Ergebnisse klicken, wenn eine KI-Antwort erscheint. Gleichzeitig nennen KI-Antworten Marken und Quellen, die in der klassischen Liste weiter unten stünden. Die Datenlage für den AI Mode selbst ist noch dünn.
Die belastbarsten Zahlen betreffen bisher die verwandten AI Overviews. Das Pew Research Center hat das Browsing-Verhalten von 900 Erwachsenen in den USA ausgewertet. Wenn eine KI-Zusammenfassung erschien, klickten Nutzer bei 8 Prozent der Besuche auf ein Ergebnis, ohne Zusammenfassung bei 15 Prozent. Links innerhalb der Zusammenfassung wurden nur bei 1 Prozent der Besuche angeklickt (Pew Research Center, Juli 2025).
Für den AI Mode gibt es erste Hinweise. Eine Auswertung von iPullRank auf Basis von Similarweb-Daten kam zu dem Ergebnis, dass weniger als etwa drei Prozent der Suchen im AI Mode zu einem Klick auf eine externe Website führten. Die Autoren selbst sprechen von frühen Signalen (iPullRank, September 2025). Eine SparkToro-Studie, über die Search Engine Land berichtet, zeigt für Anfang 2026, dass rund 68 Prozent der Google-Suchen in den USA ohne Klick endeten. Nur ein kleiner Teil der Suchen wechselte dabei in den AI Mode (Search Engine Land, 2026).
Zur Einordnung der Zahlen: Alle genannten Studien beziehen sich auf die USA, nutzen unterschiedliche Methoden und teilweise Panel-Daten ohne die Google-App. Sie zeigen eine Richtung, keine verlässlichen Werte für euren Markt. Belastbarer sind eure eigenen Daten aus der Search Console.
Für Kommunikations- und Marketingteams folgt daraus vor allem eine veränderte Messlogik: Wenn ein Teil der Wirkung ohne Klick entsteht, reichen Besuche als Erfolgsmaß nicht mehr. Wie ihr Sichtbarkeit in Antworten erfasst, beschreibt der Beitrag Sichtbarkeit ohne Klick.
Was sagt Google zur Optimierung für den AI Mode?
Google sagt klar: Es gibt keine zusätzlichen Anforderungen und keine besonderen Optimierungen für den AI Mode. Eine Seite muss indexiert sein und mit Snippet angezeigt werden dürfen. Alles Weitere ist gute Suchmaschinenoptimierung mit hilfreichen, eigenständigen Inhalten.
In der Dokumentation AI features and your website nennt Google die Grundlagen: Crawling erlauben, Inhalte über interne Links auffindbar machen, wichtige Informationen als Text bereitstellen, strukturierte Daten nur passend zum sichtbaren Inhalt einsetzen sowie Merchant Center und Unternehmensprofil aktuell halten. Im Leitfaden zur Optimierung für generative KI-Funktionen vom Juli 2026 wird Google noch deutlicher:
- Es ist weiterhin SEO: Optimierung für generative KI-Funktionen ist aus Sicht von Google Teil der normalen Suchmaschinenoptimierung.
- Erfahrung aus erster Hand: Eigene Daten, Erfahrungen und Expertise zählen mehr als austauschbare Standardinhalte.
- Keine Massenseiten: Viele Seiten, die nur für KI-Antworten erzeugt werden, gelten als skalierter Spam.
- Kein künstliches Zerstückeln: Inhalte müssen nicht in kleine Blöcke zerlegt werden, um zitiert zu werden.
- Keine llms.txt nötig: Die Google-Suche selbst nutzt solche Dateien nicht.
- Strukturierte Daten optional: Sie sind für KI-Funktionen nicht erforderlich, für erweiterte Suchergebnisse aber weiter sinnvoll.
Diese Aussagen decken sich mit dem allgemeinen SEO-Leitfaden von Google: hilfreiche, verlässliche Inhalte für Menschen, klare Struktur, beschreibende Titel und Links. Wer diese Grundlagen beherrscht, ist für den AI Mode gut aufgestellt. Wer auf Tricks setzt, riskiert eher Nachteile.
Wie lässt sich die Nutzung eigener Inhalte steuern?
Websitebetreiber können begrenzen, wie viel ihrer Inhalte in KI-Antworten erscheint. Dafür gelten dieselben Steuerungen wie für Snippets: nosnippet, data-nosnippet, max-snippet und noindex. Seit August 2026 gibt es zusätzlich einen Schalter in der Search Console, mit dem eine Website komplett aus AI Overviews und AI Mode ausgeschlossen werden kann. Laut Google ist das kein Rankingsignal für die übrige Suche, ausgeschlossene Inhalte erhalten in den KI-Funktionen aber weder Impressionen noch Besuche (Google, 2026). Für die meisten Unternehmen, die gefunden werden wollen, ist ein Ausschluss deshalb keine sinnvolle Option.
Wie messt ihr die Sichtbarkeit im AI Mode?
Mit dem Bericht für generative KI-Funktionen in der Search Console, der seit August 2026 für alle Websites verfügbar ist. Er zeigt Impressionen aus AI Overviews und AI Mode nach Seite, Land und Gerät. Klicks weist er bisher nicht getrennt aus. Ergänzend lohnt ein regelmäßiger Blick auf ausgewählte Fragen.
Laut Search-Console-Hilfe erscheinen Auftritte in KI-Funktionen grundsätzlich im Leistungsbericht unter dem Suchtyp Web. Der neue Bericht macht sie getrennt sichtbar. Damit lässt sich erstmals mit Google-eigenen Daten verfolgen, welche Seiten in KI-Antworten auftauchen. Für ein vollständiges Bild empfehlen sich drei Ebenen:
- Impressionen in KI-Funktionen: Welche Seiten erscheinen, und wie entwickelt sich der Anteil im Zeitverlauf?
- Stichproben wichtiger Fragen: Zehn bis zwanzig Fragen, die eure Zielgruppe stellt, regelmäßig im AI Mode prüfen. Werdet ihr genannt? Wer stattdessen?
- Wirkung im Geschäft: Anfragen, Markensuchen und direkte Besuche. Wer in KI-Antworten genannt wird, wird häufiger direkt gesucht.
Spezialisierte Werkzeuge zur Beobachtung der KI-Sichtbarkeit können die Stichproben automatisieren. Achtet bei der Auswahl darauf, welche Modelle, Länder und wie viele Fragen enthalten sind, und dass Ergebnisse über Wiederholungen gemittelt werden, weil KI-Antworten schwanken. Wie ihr Reporting und Business Case für die Geschäftsführung verbindet, beschreibt der Beitrag Content-Wirkung belegen.
Was sollten Unternehmen jetzt tun?
Grundlagen prüfen, Inhalte mit eigener Expertise stärken, klare Antworten auf echte Fragen geben, Produktdaten und Unternehmensprofil pflegen und die Messung um KI-Sichtbarkeit erweitern. Spezielle Tricks für den AI Mode gibt es nicht.
- Schritt 1Technische Grundlagen prüfenSind die wichtigen Seiten indexiert und dürfen sie mit Snippet angezeigt werden? Blockiert kein Content-Delivery-Netzwerk den Googlebot? Diese Prüfung kostet wenig und entscheidet, ob ihr überhaupt infrage kommt.
- Schritt 2Fragen der Zielgruppe sammelnWelche Fragen stellen Kunden im Vertrieb, im Service, in der Suche? Diese Fragen sind die Ausgangspunkte für Teilsuchen im Fan-out. Eine gute Grundlage liefern Personas mit konkreten Fragen.
- Schritt 3Klare Antworten gebenBeantwortet jede wichtige Frage direkt am Anfang eines Abschnitts und vertieft danach. Das hilft Lesern und macht Passagen zitierfähig, ohne Inhalte künstlich zu zerstückeln.
- Schritt 4Eigene Expertise zeigenEigene Daten, Erfahrungen, Beispiele und klare Einordnungen unterscheiden euch von austauschbaren Inhalten. Genau das bevorzugt Google laut eigenem Leitfaden.
- Schritt 5Produktdaten und Profil pflegenMerchant Center, Unternehmensprofil und strukturierte Produktdaten sind Quellen für Antworten. Veraltete Angaben landen sonst in der KI-Antwort.
- Schritt 6Messung erweiternErgänzt Klicks um Impressionen in KI-Funktionen, Stichproben wichtiger Fragen und Markensuchen. Berichtet das an die Geschäftsführung, bevor sie nach sinkenden Klicks fragt.
Der Prozess dahinter ist wichtiger als jede Einzelmaßnahme. Wenn zitierfähige Antworten, Quellenangaben und eigene Daten fester Bestandteil jedes Briefings sind, wird KI-Sichtbarkeit zum Standard statt zum Projekt. Wie das gelingt, beschreibt der Beitrag GEO im Content-Prozess verankern. Wie ihr einen KI-Entwurf zu einem zitierfähigen Text macht, steht in Vom KI-Entwurf zum zitierfähigen Text.
Gibt es Werbung im AI Mode?
Ja, aber noch nicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Google zeigt Anzeigen im AI Mode unter anderem in den USA, Kanada, Australien, Indien und Singapur. Für Großbritannien, Brasilien und Mexiko sind sie angekündigt.
Laut Google vom Oktober 2026 erscheinen gekennzeichnete Anzeigen, gesponserte Produktlisten und in den USA auch Anzeigen in Folgefragen. Für Unternehmen in DACH ist das vorerst ein Thema für die Beobachtung. Wer international wirbt, sollte die Entwicklung im Blick behalten, weil sich die Verteilung von bezahlter und organischer Sichtbarkeit in KI-Antworten neu sortiert.
Welche Irrtümer gibt es zum AI Mode?
Rund um den AI Mode kursieren viele Empfehlungen, die Google selbst nicht stützt. Fünf Irrtümer begegnen besonders häufig.
- „Wir brauchen eine llms.txt“Google sagt ausdrücklich, dass die Google-Suche solche Dateien nicht nutzt. Andere Anbieter mögen sie auswerten, für den AI Mode bringt sie nichts.
- „Wir müssen Inhalte in kleine Blöcke zerlegen“Laut Google ist kein künstliches Zerstückeln nötig. Klare Abschnitte mit direkter Antwort helfen Lesern und reichen.
- „Mehr Seiten, mehr Nennungen“Massenhaft erzeugte Seiten für KI-Antworten gelten als skalierter Spam. Weniger, aber bessere Inhalte mit eigener Expertise wirken stärker.
- „Wer auf Platz eins steht, wird auch zitiert“Durch den Fan-out zitiert der AI Mode häufig Seiten, die für Teilfragen relevant sind. Ein Top-Ranking ist hilfreich, aber keine Garantie.
- „Wir messen weiter nur Klicks“Wenn Antworten ohne Klick entstehen, unterschlagen reine Klickzahlen einen Teil der Wirkung. Ergänzt die Messung um Impressionen in KI-Funktionen.
Selbstcheck: Wie gut seid ihr auf den AI Mode vorbereitet?
Setzt Haken bei allem, was auf euch zutrifft.
kurze Einordnung zum Google AI Mode:
Seit Oktober 2025 gibt es in Deutschland den KI-Modus der Google-Suche. Er beantwortet Fragen ausführlich mit generativer KI und nennt dabei Quellen und Anbieter. Studien zeigen, dass Nutzer seltener klicken, wenn KI-Antworten erscheinen. Ein Teil unserer Sichtbarkeit entsteht damit ohne Besuch auf unserer Website.
Google sagt, dass keine besonderen Optimierungen nötig sind. Entscheidend sind hilfreiche Inhalte mit eigener Expertise, klare Antworten auf die Fragen unserer Kunden und aktuelle Produkt- und Unternehmensdaten.
Ich schlage vor, dass wir die zehn wichtigsten Kundenfragen regelmäßig im KI-Modus prüfen und den neuen Bericht in der Search Console in unser Reporting aufnehmen. So sehen wir, ob und wie wir in KI-Antworten vorkommen.
Fazit: Der AI Mode belohnt Substanz, nicht Tricks
Der Google AI Mode verändert, wie Menschen suchen und wie Unternehmen gefunden werden. Antworten entstehen aus vielen Teilsuchen, nennen mehrere Anbieter und führen seltener zu Klicks. Google selbst empfiehlt keine Sondertricks, sondern die Grundlagen guter Suchmaschinenoptimierung: indexierbare Seiten, hilfreiche Inhalte mit eigener Erfahrung, klare Antworten und gepflegte Daten.
Für Kommunikations- und Marketingteams heißt das vor allem: Inhalte von den Fragen der Zielgruppe her planen, Expertise sichtbar machen und Erfolg nicht mehr nur in Klicks messen. Wer das als festen Teil des Content-Prozesses verankert, ist für den AI Mode und die nächsten Entwicklungen gut aufgestellt.
Häufige Fragen
Was ist der Google AI Mode?
Ein Bereich der Google-Suche, in dem eine KI auf Basis von Gemini ausführliche Antworten mit Quellenlinks erstellt. Nutzer können Folgefragen stellen und per Text, Sprache, Foto oder Kamera suchen. Auf Deutsch heißt er KI-Modus.
Ist der AI Mode in Deutschland verfügbar?
Ja, seit dem 8. Oktober 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einzelne Funktionen, etwa Agenten für Buchungen oder Anzeigen im AI Mode, sind bisher nur in anderen Märkten verfügbar.
Wie aktiviere ich den AI Mode?
Über den Reiter „KI-Modus“ auf der Ergebnisseite, über die Kachel in der Google-App oder direkt über google.com/ai. Eine separate Aktivierung ist für die Grundfunktionen nicht nötig. Für manche Funktionen, etwa einen gespeicherten Verlauf, braucht ihr ein Google-Konto.
Muss ich meine Website für den AI Mode optimieren?
Laut Google nicht gesondert. Eure Seiten müssen indexiert sein und mit Snippet erscheinen dürfen. Hilfreiche Inhalte mit eigener Expertise, klare Antworten und gepflegte Daten sind die beste Vorbereitung.
Kann ich den AI Mode für meine Website ausschalten?
Ja. Seit August 2026 gibt es in der Search Console eine Option, die Website aus AI Overviews und AI Mode auszuschließen. Außerdem wirken Steuerungen wie nosnippet und max-snippet. Ein Ausschluss bedeutet aber, dass eure Inhalte dort weder erscheinen noch Besuche bringen.
Wie sehe ich, ob meine Inhalte im AI Mode erscheinen?
Im Bericht für generative KI-Funktionen der Search Console, der Impressionen aus AI Overviews und AI Mode zeigt. Ergänzend könnt ihr wichtige Fragen regelmäßig selbst prüfen oder spezialisierte Werkzeuge nutzen.
Wo verliert euer Content-Prozess heute Zeit?
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Dennis Gumprich
Dennis begleitet Marketing- und Kommunikationsteams bei der Frage, wie generative KI in bestehende Content-Prozesse passt, ohne Qualität, Markensprache und Freigaben zu untergraben. Schwerpunkte: Content Operations, KI-Governance und Toolauswahl in Mittelstand und Konzern.
Transparenzhinweis: Dennis arbeitet für contentbird, einen Anbieter von KI-gestützter Content-Software. Produkterwähnungen sind im Beitrag gekennzeichnet. Mehr über Dennis · LinkedIn
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Quellen
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- Engadget: Google is rolling out AI Mode to everyone in the US, 20. Mai 2025. engadget.com/ai/ai-mode-is-now-rolling-out-to-everyone-in-the-us-174917212.html. Abgerufen am 7. November 2026.
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- Google (Shashi Thakur): Ads in AI Mode expand to new markets, 28. Oktober 2026. blog.google/products/ads-commerce/ads-in-ai-mode-global/. Abgerufen am 7. November 2026.
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- Pew Research Center: Google users are less likely to click on links when an AI summary appears in the results, 22. Juli 2025. pewresearch.org/short-reads/2025/07/22/google-users-are-less-likely-to-click-on-links-when-an-ai-summary-appears-in-the-results/. Abgerufen am 7. November 2026.
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- Search Engine Land (Danny Goodwin): Google zero-click searches 2026 study (SparkToro), 2026. searchengineland.com/google-zero-click-searches-2026-study-479717. Abgerufen am 7. November 2026.
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- Weiterführend: Evergreen Media (Alexander Rus), Google AI Mode: Alles über den KI-Modus, aktualisiert 5. November 2026. evergreen.media/ratgeber/google-ai-mode/. Abgerufen am 7. November 2026.
Entstehung dieses Beitrags
Dieser Beitrag ist unter Einsatz von KI entstanden. Struktur und Formulierungsentwürfe wurden KI-gestützt erarbeitet. Fachliche Einordnung, Prüfung der Aussagen und die finale Fassung liegen bei Dennis Gumprich.
Zur Belastbarkeit der Aussagen
Die Angaben zu Funktionen, Zeitachse, Verfügbarkeit und Empfehlungen beruhen auf den angegebenen Google-Quellen, Stand 7. November 2026. Google erweitert den AI Mode laufend, einzelne Angaben können sich ändern. Die Studien zu Klicks beziehen sich auf die USA und unterschiedliche Zeiträume und zeigen Tendenzen, keine allgemeingültigen Werte. Die Empfehlungen für Unternehmen sind eine Einordnung aus der Beratungspraxis.
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